Das Wunder des Atems oder des Nicht-Atmens
„Der Mensch atmet 20.000- bis 25.000-mal am Tag, mehr als sechs Millionen Mal im Jahr, mehr als eine halbe Milliarde Atemzüge in einem Leben. Unwillkürlich.
Gleichzeitig ist das Atmen der einzige lebenswichtige Vorgang, den wir bis zu einem gewissen Grad steuern können. Über den Atem lassen sich der Herzschlag verlangsamen und der Stoffwechsel drosseln. Der Atem ist der Schlüssel zu Systemen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.“
Reportage über Vitomir Maričić, der 29 Minuten und 3 Sekunden ohne einen Atemzug ausgekommen ist, Weltrekord im statischen Apnoetauchen. Aus dem Spiegel 01/2026 Atemlos in der Hölle – Apnoetauchen von Matthias Fiedler.
In unseren Atemsitzungen halten wir den Atem nicht an, sondern atmen besonders intensiv und kraftvoll. Der Satz der das zeitlich begrenzte Nicht-Atmen mit dem forcierten Atmen verbindet, lautet: „Der Atem ist der Schlüssel zu Systemen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.“
Mit der Atemtherapie bekommen wir Zugang zu unseren essentiellen Gefühlen, unseren kreativen und klaren Gedanken, zu einem hellwachen Bewusstsein und ekstatischer strömender Körperenergie. Also lieber tief atmen als Atem anhalten.

Joss Rogers
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Karl-Allen Lugmayer